Jurymitglieder 2013

Maxim Leo

Autor und Journalist

Veronika Peters

Schriftstellerin

Friederike Schilbach

Lektorin, S. Fischer Verlage

 
Literaturpreis 2012 Die Gewinner

1. Preis: Christoph Schreiber

1990

 

2. Preis: Anna-Maria Brehm

Die Grenze

 

2. Preis: Jan Decker

Vogelkunde für Städtebewohner 

 

 

Anna-Maria Brehm und Jan Decker teilen sich den zweiten Preis.

 

 

 

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Montag, 20. Mai 2013
Literaturfest am Kollwitzplatz


Stimmungsbericht vom 13. Literaturfest 2010 (6.6.2010)

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Die Mitarbeiter von „Berlin Story“ inszenierten, orientiert an ihrem neuen Kinder- und Vorlesebuch „Preußens Prinzessin“, eine Gesprächssituation mit der ins Festzelt eingekehrten Königin Lousie, die die Kinder mit ihrer munteren Art zu begeistern wusste. Dieser Beitrag bildete den Auftakt der sonntäglichen, sommerlich warmen Veranstaltung rund um den Kollwitzplatz.


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Texte von Kindern und Jugendlichen, die im Rahmen der Geschichtenwerksatt der Au- torin Claudia Kühn entstanden waren und nun erstmals überstolzen Eltern und ande- ren interessierten Besuchern vorgetragen wurden, sollten folgen.bchnerkinder.png




 

 

 

Den Abschluss des „Kinderprogramms“ bil- deten schließlich die Buchvorstellungen des Lesclubs „Undercover“ und eine El- tern/Kind-Stadtführung nach Buchvorlage rund um den Kollwitzplatz (die hier leider nicht fotograph- isch dokumentiert ist.


 




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Clemens Meyer, der aus terminlichen Gründen früher als angedacht am Kollwitzplatz las, sorgte dann um 14 Uhr für einen amüsanten Einstieg ins „Erwachsenprogramm“, wehrte sich im Interview mit Gerrit Bartels aber vehement gegen die Fehl- annahmen einiger Kritiker, es mit seinem neuesten Werk, einem etwas anderen „Tagebuch“, nicht ganz so ernst zu meinen.rggla.png



 

Kathrin Röggla, die so freundlich war Meyer den Vortritt zu lassen, zeigte sich im Interview mit Gerrit Barrtels aufgeschlossen und auskunftsbereit, was beim Publikum ankam.

 

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Gleiches kann auch von Annika Reich, die darauf folgte, mit Fug und Recht behauptet werden. Sie traf bei Ihrer Lesung auf eine große interessierte Hörerschaft – insbe- sondere junger Frauen, wie in Ihrem Buch beschrieben, und fand in ihrer Gesprächs- partnerin, der Hörfunkmoderatorin Marion Brasch, ein überaus geeignetes Gegen- über.

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Da Sieglinde Geisels Moderation ihr Ver- leger Wolfgang Hörner vom Galiani Verlag Berlin übernahm, ging es neben der Le- sung ihrer „Kulturgeschichte des Lärms und der Stille“ auch darum, wie die Idee zum Buch und schließlich das Buch selbst entstanden sind.

 

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Claudia Rusch wiederum nahm nicht nur sich selbst und ihr Rügen auf die Schippe, sondern konnte auch mit intimen Urlaubs-Anekdoten Ihren Interviewpartner Seffen Gommel betreffend beim Publikum punkten.

 

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Seinem Publikum sicher sein konnte sich Peter Ensikat. Das Zelt war trotz drückender Hitze gerade bei seiner Lesung um 16.30 Uhr ganz besonders voll.

 

 

 

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Zu einem ganz so großen Publikum brachte es Franz Dobler derweil noch nicht. Verdient hätte er es aber, denn neben der Lesung seines neusten Buches überraschte er mit einer spontanen Melange aus Witzen, Versen und Ge- sang.

 

 

 

 

 

Weniger komisch vielleicht, dafür aber auf realen Erfahrungen beruhend und mit viel Liebe für die Eigenarten der dargestellten Menschen vorgetragen, konnte man schließlich Maxim Leos ostdeutscher Familiengeschichte lauschen. Die Schwierigkeiten beim Recherchieren und Aufschreiben derselben wurden im anschließenden Gespräch mit Sally Sallman umfassend erörtert.                                                                                                                                  leo.pnglentz.png Ohne jedes Wort zuviel kam Michael Lentz aus. Sprachlich hoch pointiert trug er seine Liebesgedichte vor und bildete so einen der Höhepunkte und letztlich auch den Schluss- punkt des diesjährigen Literaturfestes Prenzlauer Berg.

 

Es war uns ein Vergnügen!
Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!!!

 

img_0504.jpgText & Fotos: Sophia Sprengel
(Praktikantin LiteraturOrt Prenzlauerberg e.V. April-Juni 2010)

 

 
Was ist Ihr LiteraturOrt?
Auf der Buchparty am 1. Juni 2012 haben wir die schönsten Beiträge zu unserer Frage: Was ist Ihr LiteraturOrt? vorgetragen. Hier noch einmal eine kleine Auswahl:
 
 
 
 
 Mein LiteraturOrt ...ist der ungerichtete Blick - auf die Welt und durch sie hindurch in meine Geschichten hinein. Ich lese auch so: dem Unsagbaren auf der Spur, das man zwischen den Zeilen finden kann, wenn man ein bisschen schielt. Dass der Silberblick oft erotisch empfunden wird, leuchtet mir sofort ein, er sucht das Geheimnis jenseits der klaren Konturen. Der ungerichtete Blick lässt die Welt vor meinen augen gerade so sehr verschwimmen, dass ich sie nicht mehr richtig wiedererkenne und eine andere (er)finden muss, um ihr wieder habhaft zu werden. Genau da beginnt das literarische Einräumen, das sich irgendwann (wenn es glückt) zwischen zwei Buchdeckeln verortet. Achso, einen Lieblingsplatz haben meine Bücher auch noch: den hinteren Tisch im Georg Büchner Buchladen - von dort lässt es sich besonders gut schielen.
 
 
Annika Reich