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Maxim Leo
Autor und Journalist
Veronika Peters
Schriftstellerin
Friederike Schilbach
Lektorin, S. Fischer Verlage
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Literaturpreis 2012 Die Gewinner |
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1. Preis: Christoph Schreiber
1990
2. Preis: Anna-Maria Brehm
Die Grenze
2. Preis: Jan Decker
Vogelkunde für Städtebewohner
Anna-Maria Brehm und Jan Decker teilen sich den zweiten Preis.
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Service & Kontakt
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LiteraturOrt Prenzlauer Berg
c/o Georg Büchner Buchladen
Wörther Str. 16
10405 Berlin
Deutschland
Telefon: (030)442 13 01
Fax: (030)442 92 05
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Literaturfest am Kollwitzplatz 
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Stimmungsbericht vom 13. Literaturfest 2010 (6.6.2010) |
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Die Mitarbeiter von „Berlin Story“ inszenierten, orientiert an ihrem neuen Kinder- und Vorlesebuch „Preußens Prinzessin“, eine Gesprächssituation mit der ins Festzelt eingekehrten Königin Lousie, die die Kinder mit ihrer munteren Art zu begeistern wusste. Dieser Beitrag bildete den Auftakt der sonntäglichen, sommerlich warmen Veranstaltung rund um den Kollwitzplatz.
Texte von Kindern und Jugendlichen, die im Rahmen der Geschichtenwerksatt der Au- torin Claudia Kühn entstanden waren und nun erstmals überstolzen Eltern und ande- ren interessierten Besuchern vorgetragen wurden, sollten folgen.
Den Abschluss des „Kinderprogramms“ bil- deten schließlich die Buchvorstellungen des Lesclubs „Undercover“ und eine El- tern/Kind-Stadtführung nach Buchvorlage rund um den Kollwitzplatz (die hier leider nicht fotograph- isch dokumentiert ist.
Clemens Meyer, der aus terminlichen Gründen früher
als angedacht am Kollwitzplatz las, sorgte dann um 14 Uhr für einen amüsanten
Einstieg ins „Erwachsenprogramm“, wehrte sich im Interview mit Gerrit Bartels
aber vehement gegen die Fehl- annahmen einiger Kritiker, es mit seinem neuesten
Werk, einem etwas anderen „Tagebuch“, nicht ganz so ernst zu meinen.
Kathrin Röggla, die so freundlich war Meyer den Vortritt zu lassen, zeigte sich im Interview mit Gerrit Barrtels aufgeschlossen und auskunftsbereit, was beim Publikum ankam.
Gleiches kann auch von Annika Reich, die darauf folgte, mit Fug und Recht behauptet werden. Sie traf bei Ihrer Lesung auf eine große interessierte Hörerschaft – insbe- sondere junger Frauen, wie in Ihrem Buch beschrieben, und fand in ihrer Gesprächs- partnerin, der Hörfunkmoderatorin Marion Brasch, ein überaus geeignetes Gegen- über.
Da Sieglinde Geisels Moderation ihr Ver- leger Wolfgang Hörner vom Galiani Verlag Berlin übernahm, ging es neben der Le- sung ihrer „Kulturgeschichte des Lärms und der Stille“ auch darum, wie die Idee zum Buch und schließlich das Buch selbst entstanden sind.
Claudia Rusch wiederum nahm nicht nur sich selbst und ihr Rügen auf die Schippe, sondern konnte auch mit intimen Urlaubs-Anekdoten Ihren Interviewpartner Seffen Gommel betreffend beim Publikum punkten.
Seinem Publikum sicher sein konnte sich Peter Ensikat. Das Zelt war trotz drückender Hitze gerade bei seiner Lesung um 16.30 Uhr ganz besonders voll.
Zu einem ganz so großen Publikum brachte es Franz Dobler derweil noch nicht. Verdient hätte er es aber, denn neben der Lesung seines neusten Buches überraschte er mit einer spontanen Melange aus Witzen, Versen und Ge- sang.
Weniger komisch vielleicht, dafür aber auf realen Erfahrungen beruhend und mit viel Liebe für die Eigenarten der dargestellten Menschen vorgetragen, konnte man schließlich Maxim Leos ostdeutscher Familiengeschichte lauschen. Die Schwierigkeiten beim Recherchieren und Aufschreiben derselben wurden im anschließenden Gespräch mit Sally Sallman umfassend erörtert. 
Ohne jedes Wort zuviel kam Michael Lentz aus. Sprachlich hoch pointiert trug er seine Liebesgedichte vor und bildete so einen der Höhepunkte und letztlich auch den Schluss- punkt des diesjährigen Literaturfestes Prenzlauer Berg.
Es war uns ein Vergnügen!
Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!!!
Text & Fotos: Sophia Sprengel
(Praktikantin LiteraturOrt Prenzlauerberg e.V. April-Juni 2010)
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Was ist Ihr LiteraturOrt? |
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Auf der Buchparty am 1. Juni 2012 haben wir die schönsten Beiträge zu unserer Frage: Was ist Ihr LiteraturOrt? vorgetragen. Hier noch einmal eine kleine Auswahl:
Mein LiteraturOrt ...ist der ungerichtete Blick - auf die Welt und durch sie hindurch in meine Geschichten hinein. Ich lese auch so: dem Unsagbaren auf der Spur, das man zwischen den Zeilen finden kann, wenn man ein bisschen schielt. Dass der Silberblick oft erotisch empfunden wird, leuchtet mir sofort ein, er sucht das Geheimnis jenseits der klaren Konturen. Der ungerichtete Blick lässt die Welt vor meinen augen gerade so sehr verschwimmen, dass ich sie nicht mehr richtig wiedererkenne und eine andere (er)finden muss, um ihr wieder habhaft zu werden. Genau da beginnt das literarische Einräumen, das sich irgendwann (wenn es glückt) zwischen zwei Buchdeckeln verortet. Achso, einen Lieblingsplatz haben meine Bücher auch noch: den hinteren Tisch im Georg Büchner Buchladen - von dort lässt es sich besonders gut schielen.
Annika Reich
| 14.00 Uhr |
Kathrin Röggla liest aus „Die Alarmbereiten“, ihrem neu- en im Frühjahr 2010 im S. Fischer Verlag veröffentlichten Prosaband. In sieben Kurzgeschichten erzählt die 1971 in Salzburg geborene und in Berlin lebende Prosa-, Hör- spiel- und Theaterautorin – bekannt für ihr sozialkritisches Interesse – von einer Welt in Alarmbereitschaft. Dabei ge- lingt es ihr – diverse Krisenszenarios durchspielend – , das ständige Katastrophengerede der Medien als reines Getöse rhetorischer Gesten bloßzulegen.
Moderation: Gerrit Bartels (Kulturredakteur beim Tagesspiegel)
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| 14.30 Uhr |
Clemens Meyer liest aus „Gewalten. Ein Tagebuch“, in welchem sich der 1977 geborene Leipziger Autor dem Titel gemäß erstmals an einer Art Tagebuch versucht: Ein Jahr lang hat er das Leben beobachtet und mit Wut und Witz beschrieben: Krisen, Tod, Krankheiten, Terror u.v.m., Gewalten unserer Zeit. Er setzt sich diesen aus bzw. literarisch mit ihnen auseinander und liefert damit ein anschauliches Bild unserer Gegenwart in all ihrer Rohheit, Unheimlichkeit und Schönheit ab. „Gewalten“ ist im Frühjahr 2010 im S. Fischer Verlag erschienen und Clemens Meyers dritte Buchveröffentlichung.
Moderation: Gerrit Bartels (Kulturredakteur beim Tagesspiegel)
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| 15.00 Uhr |
Annika Reich liest aus „Durch den Wind“, ihrem im Februar 2010 im Hanser Verlag erschienen Debütroman. Die Autorin, die zuvor bereits zwei „ausgezeichnete“ Erzählungen veröffentlicht hat, nimmt dabei ihre, wie sie selbst, in Berlin lebenden Altersgenossinnen in den Blick. Mit Witz und Einfühlsamkeit erzählt sie von vier „typischen“ Mittdreißigerinnen, die das Neue wollen, jedoch vor alten Fragen und Herausforderungen stehen. Auf der Suche nach Liebe und Sinn, gelangen die vier Freundinnen schließlich zur Einsicht: Leben lernen muss jede für sich allein.
Moderation: Marion Brasch (Hörfunkmoderatorin beim RBB-Sender radio eins und Jurymitglied beim Literaturpreis Prenzlauer Berg 2010)
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| 15.30 Uhr |
Sieglinde Geisel liest aus „Nur im Weltall ist es wirklich still. Vom Lärm und der Sehnsucht nach Stille“, ihrem Lese- und Trostbuch für Lärmge- plagte (Galiani Verlag, 2010). In diesem nimmt die gebürtige Schweizerin, die als Auslandskorres- pondentin für die Neue Zürcher Zeitung über Berlins Kulturleben berichtet, das Verhältnis der Menschen zur Akustik ihrer Umwelt über die letzten 2000 Jahre hinweg unter die Lupe. Dabei kommen zahlreiche Ohrenzeugen von Horaz über Kurt Tucholsky, John Cage und Hans Magnus Enzensberger zu Wort.
Moderation: Wolfgang Hörner (Verleger, Galiani Berlin)
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| 16.00 Uhr |
Claudia Rusch liest aus „Mein Rügen“ , das, wie ihr Bestseller „Meine freie deutsche Jugend“ (S. Fischer Verlag, 2003) ein sehr persönliches Buch ist. Die heute in Berlin lebende Autorin und Fernsehmoderatorin verbrachte ihre frühe Kindheit sowie zahlreiche Urlaube auf der Insel Rügen, von der sie pointiert und sehnsuchtsvoll zu erzählen weiß. Ihre „Inselerinnerungen“, die im März 2010 vom mareverlag herausgegeben wurden, verknüpft sie mit wissenswerten Fakten und Beobachtungen in gewohnt unterhaltsamer Weise.
Moderation: Steffen Gommel (Vertreter der S. Fischer Verlage in Berlin)
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| 17.00 Uhr |
Franz Dobler liest aus „Letzte Stories. 26 Geschichten für den Rest des Lebens“, seinem im März beim Blumenbar Verlag er- schienenen Prosaband. Die darin enthaltenen Geschichten hat der in Augsburg lebende Autor, Journalist (u.a. SZ, Junge Welt) und DJ alpha- betisch angeordnet, so dass sie ein „ABC des Lebens“ ergeben. Es sind Geschichten über die vermeintlichen Verlierer unserer Tage: Sie handeln von Parkbankbewohnern, von einem, der doch nicht wahnsinnig wird, vom mysteriösen Pärchen Ying und Yang oder einem vertraulichen Gespräch mit einer Katze.
Moderation: Henriette Gallus (Leiterin der Abteilung Presse und Veran- staltungen, Blumenbar Verlag Berlin)
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| 18.00 Uhr |
Michael Lentz liest aus „Offene Unruh. 100 Liebesge- dichte“, seinem neuen Gedichtband (S. Fischer Verlag, 2010). Darin zeigt der vielseitig begabte Berliner (Lyrik-, Prosa-, Hörspiel-, Theaterautor und Musiker) und Bachmann-Preisträger in gewohnt virtuosem Sprachspiel die Facetten der Liebe auf. Obwohl die Liebe wohl das häufigste Thema in der Lyrik ist, kann Lentz mit seiner pointierten Wortakrobatik innovative Ansätze finden, lädt zu neuen Gedanken- spielen ein. Schon lange wurde nicht mehr derart ungestüm und offen von der Unruhe, die wir Liebe nennen, gesprochen.
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| 17.30 Uhr |
Maxim Leo liest aus „Haltet euer Herz bereit. Eine ost- deutsche Familiengeschichte“, eine autobiographische Beschreibung eines ungewöhnlichen Lebensweges in der DDR, humorvoll und außergewöhnlich geschrieben. Großartig!
Moderation: Salli Sallmann (Autor und Literaturredakteur beim Kulturradio des RBB)
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| 16.30 Uhr |
Der bekannte Berliner Kabarettist und Schriftsteller Peter Ensikat liest aus "Populäre DDR Irrtümer". Ohne Nostalgie und Ostalgie, sondern bissig und vergnüglich rückt er in seinem Lese-Lexikon einer Fülle irriger Ansichten auf den Leib und wirft einen Blick zurück auf die DDR, frei nach dem Motto "Das Gegenteil von einem Irrtum ist ein Irrtum" (Hanns Eisler).
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Termine 2013
16.
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Literaturwoche
Prenzlauer Berg
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26.5. - 14.6. 2013:
Die Literaturtage LiteraturOrt Prenzlauer Berg.
Das vollständige Programm finden Sie unter "Veranstaltungen": Programme&Flyer, auch als Download.
Absage: Die Veranstaltung mit Dirk Kurbjuweit am 5. Juni fällt leider aus.
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Veranstaltungen
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Literaturpreis Prenzlauer Berg 2013 |
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Sonntag, 2, Juni 11 Uhr
Lesung und Preisverleihung
Zum 13. Mal lesen zehn nominierte AutorInnen aus ihren Texten.
Im Anschluß wird die Jury die SiegerInnen bekannt geben.
Thema: Widersprüchliche Gefühle
Die diesjährige Jury:
Maxim Leo
Berliner Zeitung
Veronika Peters
Autorin
Friederike Schilbach
Lektorin, S. Fischer Verlag
Ort: Bibliothek am Wasserturm
Prenzlauer Allee 227/228 T. 90295 3921
Tram-Linie 2, Knaackstr.
Um Anmeldung wird gebeten.
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